§ 6a BerHG – Aufhebung der Bewilligung
(1) Das Gericht kann die Bewilligung von Amts wegen aufheben, wenn die Voraussetzungen für die Beratungshilfe zum Zeitpunkt der Bewilligung nicht vorgelegen haben und seit der Bewilligung nicht mehr als ein Jahr vergangen ist.
(2) Beratungspersonen können die Aufhebung der Bewilligung beantragen, wenn Rechtsuchende auf Grund der Beratung oder Vertretung, für die ihnen Beratungshilfe bewilligt wurde, etwas erlangt haben. Der Antrag kann nur gestellt werden, wenn die Beratungspersonen
- 1.
- noch keine Beratungshilfevergütung nach § 44 Satz 1 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes beantragt haben und
- 2.
- die Rechtsuchenden bei der Mandatsübernahme auf die Möglichkeit der Antragstellung und der Aufhebung der Bewilligung sowie auf die sich für die Vergütung nach § 8a Absatz 2 ergebenden Folgen in Textform hingewiesen haben.
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Auf diese Vorschrift verweisen:
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BerHGBeratungshilfegesetz
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- § 8a – Folgen der Aufhebung der Bewilligung
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Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte BerHG, nicht nur diese Vorschrift):
Zuletzt geändert durch Art. 2 G v. 15.7.2024 I Nr. 237
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 14. August 2024