Anlage 1a EStG – (zu § 13a) Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen
(Fundstelle: BGBl. I 2014, 2426)
Für ein Wirtschaftsjahr betragen
- 1.
- der Grundbetrag und die Zuschläge für Tierzucht und Tierhaltung der landwirtschaftlichen Nutzung (§ 13a Absatz 4):
Gewinn pro Hektar selbst
bewirtschafteter Fläche
350 EURbei Tierbeständen für die
ersten 25 Vieheinheiten
0 EUR/Vieheinheitbei Tierbeständen für alle
weiteren Vieheinheiten
300 EUR/Vieheinheit
Angefangene Hektar und Vieheinheiten sind anteilig zu berücksichtigen. - 2.
- die Grenzen und Gewinne der Sondernutzungen (§ 13a Absatz 6):
Nutzung Grenze Grenze 1 2 3 Weinbauliche Nutzung 0,66 ha 0,16 ha Nutzungsteil Obstbau 1,37 ha 0,34 ha Nutzungsteil Gemüsebau
Freilandgemüse
Unterglas Gemüse
0,67 ha
0,06 ha
0,17 ha
0,015 haNutzungsteil Blumen/Zierpflanzenbau
Freiland Zierpflanzen
Unterglas Zierpflanzen
0,23 ha
0,04 ha
0,05 ha
0,01 haNutzungsteil Baumschulen
0,15 ha
0,04 haSondernutzung
Spargel
0,42 ha
0,1 haSondernutzung
Hopfen
0,78 ha
0,19 haBinnenfischerei 2 000 kg Jahresfang 500 kg
JahresfangTeichwirtschaft 1,6 ha 0,4 ha Fischzucht 0,2 ha 0,05 ha Imkerei 70 Völker 30 Völker Wanderschäfereien 120 Mutterschafe 30 Mutterschafe Weihnachtsbaumkulturen
0,4 ha
0,1 ha - 3.
- in den Fällen des § 13a Absatz 7 Satz 1 Nummer 3 die Betriebsausgaben 60 Prozent der Betriebseinnahmen.
⚠ Hinweis: Eine bereits verkündete Änderung ist im angezeigten Text möglicherweise noch nicht eingearbeitet. Maßgeblich ist die Fassung im Bundesgesetzblatt.
Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte EStG, nicht nur diese Vorschrift):
Neugefasst durch Bek. v. 8.10.2009 I 3366, 3862;
zuletzt geändert durch Art. 3 G v. 26.5.2026 I Nr. 156
Änderung durch Art. 7 G v. 29.6.2026 I Nr. 197 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 2. Juli 2026