§ 161 BRAO – Bestellung einer Vertretung
(1) Für ein Mitglied der Rechtsanwaltskammer, gegen das ein Berufs- oder Vertretungsverbot verhängt ist, wird von der Rechtsanwaltskammer eine Vertretung bestellt, wenn hierfür ein Bedürfnis besteht. Vor der Bestellung ist das Mitglied zu hören. Es kann eine Vertretung vorschlagen.
(2) § 53 Absatz 2, Absatz 4 Satz 3 und Absatz 5 sowie § 54 Absatz 1, 3 und 4 sind entsprechend anzuwenden.
4
Auf diese Vorschrift verweisen:
-
BRAOBundesrechtsanwaltsordnung
-
Zweiter Teil – Zulassung und allgemeine Vorschriften · Erster Abschnitt – Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
- § 14 – Rücknahme und Widerruf der Zulassung
-
Dritter Teil – Rechte und Pflichten des Rechtsanwalts und berufliche Zusammenarbeit der Rechtsanwälte · Zweiter Abschnitt – Berufliche Zusammenarbeit
- § 59h – Erlöschen, Rücknahme und Widerruf der Zulassung; Abwickler
-
Achter Teil – Die Rechtsanwaltschaft bei dem Bundesgerichtshof · Dritter Abschnitt – Besondere Rechte und Pflichten und berufliche Zusammenarbeit der Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof · Erster Unterabschnitt – Besondere Rechte und Pflichten der Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof
- § 173 – Bestellung einer Vertretung und eines Abwicklers der Kanzlei
-
Dreizehnter Teil – Übergangs- und Schlussvorschriften
- Anlage 2 – (zu § 193 Satz 1 und § 195 Satz 1) Gebührenverzeichnis
-
Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte BRAO, nicht nur diese Vorschrift):
Zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 22.12.2025 I Nr. 349
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 6. Mai 2026