§ 536a BGB – Schadens- und Aufwendungsersatzanspruch des Mieters wegen eines Mangels
(1) Ist ein Mangel im Sinne des § 536 bei Vertragsschluss vorhanden oder entsteht ein solcher Mangel später wegen eines Umstands, den der Vermieter zu vertreten hat, oder kommt der Vermieter mit der Beseitigung eines Mangels in Verzug, so kann der Mieter unbeschadet der Rechte aus § 536 Schadensersatz verlangen.
- 1.
- der Vermieter mit der Beseitigung des Mangels in Verzug ist oder
- 2.
- die umgehende Beseitigung des Mangels zur Erhaltung oder Wiederherstellung des Bestands der Mietsache notwendig ist.
⚠ Hinweis: Eine bereits verkündete Änderung ist im angezeigten Text möglicherweise noch nicht eingearbeitet. Maßgeblich ist die Fassung im Bundesgesetzblatt.
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Auf diese Vorschrift verweisen:
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BGBBürgerliches Gesetzbuch
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Buch 2 – Recht der Schuldverhältnisse · Abschnitt 8 – Einzelne Schuldverhältnisse · Titel 5 – Mietvertrag, Pachtvertrag · Untertitel 1 – Allgemeine Vorschriften für Mietverhältnisse
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… Untertitel 2 – Mietverhältnisse über Wohnraum · Kapitel 2 – Die Miete · Unterkapitel 1 – Vereinbarungen über die Miete
- § 556b – Fälligkeit der Miete, Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
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… Untertitel 3 – Mietverhältnisse über andere Sachen und digitale Produkte
- § 578b – Verträge über die Miete digitaler Produkte
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… Untertitel 5 – Landpachtvertrag
- § 586 – Vertragstypische Pflichten beim Landpachtvertrag
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Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte BGB, nicht nur diese Vorschrift):
Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42, 2909; 2003, 738;
zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 1 G v. 12.5.2026 I Nr. 143
Änderung durch Art. 2 G v. 2.7.2026 I Nr. 198 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 9. Juli 2026