§ 1839 BGB – Bereithaltung von Verfügungsgeld
(1) Geld des Betreuten, das der Betreuer für dessen Ausgaben benötigt (Verfügungsgeld), hat er auf einem Girokonto des Betreuten bei einem Kreditinstitut bereitzuhalten. Ausgenommen ist Bargeld im Sinne von § 1840 Absatz 2.
(2) Absatz 1 steht einer Bereithaltung von Verfügungsgeld auf einem gesonderten zur verzinslichen Anlage geeigneten Konto des Betreuten im Sinne von § 1841 Absatz 2 nicht entgegen.
⚠ Hinweis: Eine bereits verkündete Änderung ist im angezeigten Text möglicherweise noch nicht eingearbeitet. Maßgeblich ist die Fassung im Bundesgesetzblatt.
8
Auf diese Vorschrift verweisen:
-
BGBBürgerliches Gesetzbuch
-
Buch 4 – Familienrecht · Abschnitt 3 – Vormundschaft, Pflegschaft für Minderjährige, rechtliche Betreuung, sonstige Pflegschaft · Titel 1 – Vormundschaft · Untertitel 2 – Führung der Vormundschaft · Kapitel 3 – Vermögenssorge
- § 1798 – Grundsätze und Pflichten des Vormunds in der Vermögenssorge
-
… Titel 3 – Rechtliche Betreuung · Untertitel 2 – Führung der Betreuung · Kapitel 3 – Vermögensangelegenheiten · Unterkapitel 1 – Allgemeine Vorschriften
- § 1836 – Trennungsgebot; Verwendung des Vermögens für den Betreuer
-
… Unterkapitel 2 – Verwaltung von Geld, Wertpapieren und Wertgegenständen
-
… Unterkapitel 4 – Genehmigungsbedürftige Rechtsgeschäfte
- § 1854 – Genehmigung für sonstige Rechtsgeschäfte
-
Stand des Gesetzes (gilt für das gesamte BGB, nicht nur diese Vorschrift):
Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42, 2909; 2003, 738;
zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 1 G v. 12.5.2026 I Nr. 143
Änderung durch Art. 2 G v. 2.7.2026 I Nr. 198 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Datenstand (gesetze-im-internet.de): 9. Juli 2026